Sie bereichert unsere kleine Familie seit Samstagnachmittag und es fühlt sich bereits nach diesen paar Tagen für uns alle an, als wäre sie schon immer da.
MYRTE hat sich völlig problemlos und mit einer Selbstverständlichkeit und Ruhe in unseren Alltag integriert, die mich zum Staunen bringt!
Sie ist eine verschmuste, umgängliche und sehr soziale Hündin - einfach nur lieb - ein wirkliches Juwel!
Nun möchte ich euch ein bisschen etwas über MYRTE erzählen.
Samstag war sie doch arg durch den Wind, wie könnte es auch anders sein: morgens noch in Spanien aufgewacht, dann viele Stunden in einer engen Box verbracht, von ihr völlig fremden Menschen empfangen worden, die fremde Umgebung, ihr völlig fremde Hunde... H I L F E !!!!
Das war verständlicherweise zuviel Aufregung für unsere kleine Pflegeline.
Sie konnte einfach nicht zur Ruhe kommen. Erst spät am Abend hat sie sich völlig erschöpft im Wohnzimmer neben meinem Andy auf ihrer Decke zusammen gefaltet und die Äuglein geschlossen.
Wir hatten uns schon auf eine *furchtbar anstrengende* Nacht eingestellt, aber nachdem MYRTE einmal zur Ruhe gekommen war, hat sie das auch so beibehalten!
Bereits in der ersten Nacht hat sie gemütlich im Kudde geschlafen und das bis 8:15 Uhr.
Und als ich aufgestanden bin stand sie schon im Flur, freundlich wedelnd und hat sich riesig gefreut, mich zu sehen.
Sie ist überhaupt ein ganz wunderbar liebes und zutrauliches Mädchen, das auf alles und jeden freundlich zugeht.
Ich brauche nicht groß zu erwähnen, dass sie sich in der Wohnung vorbildlich verhält, wie sich das für ein braves Mädchen gehört. Dazu gehört natürlich auch, dass sie ihre großen und kleinen Geschäftchen zuverlässig draussen verrichtet.
Und hübsch ist sie, die MYRTE. Sie hat wunderschöne helle Augen deren Iris von einem dunklen Schleier umgeben ist, was ihrem Blick etwas faszinierend-mystisches verleiht. Und wenn sie einen dann ganz lang und intensiv mit ihrem Schmelzblick ansieht, glaubt man, in der Tiefe dieses Blicks versinken zu können...
In ihrem Blick, der wirklich eine Intensität hat, die einem beinahe den Atem nimmt und gleichzeitig etwas so anrührendes hat, dass einem ein Tränchen ins Knopfloch rutscht, meine ich manchmal noch so etwas wie *Unglauben* lesen zu können. Traum - Wirklichkeit - Fantasie? Irgend etwas scheint sie dazu anzutreiben, immer wieder einmal nachschauen zu müssen, ob ich wirklich noch da bin und um sich ein "alles in Ordnung-Bild" zu machen.
Als würde sie fürchten aufzuwachen und "ihr so lieb gewonnenes kleines Paradies" wäre plötzlich wieder verschwunden...
Ja, so ist sie, die MYRTE. Ein Engel; einfach nur glücklich darüber, dass er da sein darf und der seine Dankbarkeit dafür in vielen kleinen, tief-liebevollen Blicken, in Anhänglichkeit und Anschmiegsamkeit und einer übersprudelnd-ansteckenden Lebensfreude zum Ausdruck bringt.
Bereits am Montag ist sie mir schon um die Beine geschmeichelt wie ein Kätzchen. Nun ist MYRTE ja aber viel viel größer, was ihr wohl nicht so ganz bewußt ist, denn wo man geht und steht und sich umdreht, da ist MYRTE. Vor mir, hinter mir, neben mir so eng am Oberschenkel klebend, den Blick auf mein Gesicht geheftet, dass es mir bei so viel Nähe schier unmöglich ist, einen vernünftigen Schritt zu tun, ohne Angst haben zu müssen, dass ich ihr dabei auf den Fuß trete....
Gleich geht es weiter, aber erst kommen ein paar Fotos
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