Wir hatten, seit ihrem schlechten Wochenende vor 14 Tagen, keinen einzigen Spaziergang mehr bei dem sie im Körbchen bleiben wollte. Einige Male ist sie sogar vor mir aus der Tür gelaufen. Und letzte Woche waren die beiden 2,5 Stunden alleine. Ich kam wieder, machte die Tür auf, rief die Hunde, und wie hat sich Xispa gefreut. Diesmal nicht mit Schwanzwedeln, sondern sie tobte in Bocksprüngen durch den Flur und schmiss sich immer wieder auf die Vorderbeine, so, wie ich es mal auf der Finca gesehen habe als sie Spazierengehen wollte …. total süß
Körperlich hat sich bei ihr auch etwas verändert. Anfassen durfte ich sie immer, aber es war wohl mehr ein Dulden als wirklich ein Mögen. Es war immer eine Art Distanz dazwischen. Nun lässt sie diese Stück für Stück fallen und mag es auch, wenn ich sie anfasse, ja, sie kommt sogar schon mal von selbst. Sie schnuppert ausgiebig an mir, gerne im Gesicht, und wenn ich an ihr vorbeigehe stupst sie mich an, während ich vorher immer einen kleinen Bogen machen musste. Und wenn sie liegt, lehnt sie sich manchmal schon mal vorsichtig an mich …
Heute Morgen sind wir dann tatsächlich um 9.30 Uhr rausgekommen. Beide Hunde finden es o.k., wenn ich nach dem Aufstehen mal HALLO sage, aber dann möchten sie bitte in Ruhe gelassen werden, um weiterzuschlafen
Klauen tut Xispa nach wie vor (heute Morgen war es meine Mütze, gestern alle Textilien, die sie in meinem Arbeitszimmer finden konnte, die schleppt sie dann zum Spielen ins Wohnzimmer), aber oft spielt sie nur noch mit dem nachgemachten Schaffell oder ihren Stofftieren und das tut keinem von uns weh. Gestern habe ich allerdings in der Küche Lachabschnitte bearbeitet und war dann im Bad, um die Hände zu waschen. Als ich wieder rauskam war Xispa fröhlich dabei eine Schwanzflosse über den Wohnzimmerteppich zu ziehen, dabei mag sie gar keinen Fisch
