Tipps von erfahrenen Pflegis

Fragen und Antworten und Erfahrungen rund ums Thema Pflegestellen, Flugpatenschaften usw.
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nola
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Tipps von erfahrenen Pflegis

Beitrag von nola »

Hallo zusammen :winke:

nun ist es auch bei uns soweit... morgen bekommen wir zum ersten Mal einen Pflegehundi zu uns..

Jetzt wollt ich euch gern mal fragen, die ihr schon Erfahrungen habt, ob ihr Tipps für den Anfang habt ?
Ich meine, jeder ist unterschiedlich, das ist klar, aber vielleicht gibt es ja auch generelle Tipps ?! :gruebel:
Oder irgendwas, was ihr besonders wichtig findet ?
Würde mich über reichlich Nachrichten freuen :dafür:

Jedenfalls sind wir schon sehr gespannt und freuen uns riesig :jippy: :jippy:
Viele Grüße und ein heiteres Wuff Wuff von Finley

Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum !

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Ilka

Re: Tipps von erfahrenen Pfegis

Beitrag von Ilka »

Stelle doch einfach mal direkte Fragen, dann kann dir sicher der ein oder andere auch den Tipp geben. So im allgemeinen ist das schwierig, jeder Pflegli ist anders. Also schreib einfach was du speziell wissen willst!!
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nola
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Re: Tipps von erfahrenen Pfegis

Beitrag von nola »

naja was ich genau fragen soll, kann ich so nicht sagen...
ich weiß noch nicht genau was mich erwartet, es wird eine neue Erfahrung.. dass jeder Hund anders ist und sich auch anders verhält, je nach Charakter und dem, was er erlebt hat...

aber es könnte ja sein, dass es generelle Tipps gibt oder etwas was ihr immer wieder fest gestellt habt, oder euch auch mal dachtet, also beim nächsten mal muss dies oder das anders machen ...
so was eben..
Viele Grüße und ein heiteres Wuff Wuff von Finley

Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum !

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Kathi

Re: Tipps von erfahrenen Pfegis

Beitrag von Kathi »

Hi Franzi,

ohhhh wie aufregend :D

Also ich war bisher nur einmal Pflegestelle und hatte mit SAM auch einen Spezialisten in puncto Aktivität und Forderungen ;) Vermutlich kann man ihn nicht mit Maddox Grundtyp vergleichen, aber ich sage dir meine Erfahrungen ;)

Das wichtigste ist, denke ich, den Hund in Ruhe ankommen zu lassen - ich würde nicht zu viel einfordern, aber ich würde auch nichts mehr durchgehen lassen, was ich auch später nicht möchte. Nach dem Motto "oh, der arme Hund kommt nun aus der Perrera und soll hier alles bekommen, was er will". Das finde ich schwierig...

So schwer es fällt, ich würe inzwischen von Anfang an absolut konsequent sein (würde es jedenfalls versuchen ;)) - man lässt sich von den kleinen Kerlen einfach zu schnell um Pfote und Knopfauge wickeln und ehe man sich versieht, schleifen sich Probleme ein, die man dann erstmal so schnell nicht wieder wegbekommt.

Setze durch was du willst oder auch eben nicht (bei uns war es das Thema Sofa, das irgendwann von mir resignierend hingenommen wurde :argh: Das Gekuschel war ja auch irgendwie schön :tülülüü: :roll: Aber es ließ sich irgendwann nicht nicht immer "abstellen", wenn ich es nicht wollte...)

Gerade bei Pflegis finde ich wichtig, dass sie im Laufe der Zeit ein paar Verhaltensgrundsätze lernen (und ich meine nun nicht zwingend sitz oder platz) und man sie nicht völlig verwöhnt. Die Familie danach wird es dir danken, wenn sie keinen Hund im Bett haben möchten und der Hund das von der PS vllt. schon so kennt ;) Aber das ist abhängig vom Hund, denke ich. Bei SAM hätte ich das nicht tolerieren dürfen, er tickt nach dem Motto "durfte ich einmal, darf ich immer und zwar wenn ich will". Ich hatte den Anspruch an mich, SAM so gut es geht zu erziehen. Er ist allerdings wirklich ein harter Brocken (auch bestätigt von der neuen Familie und deren Hundetrainer) und es war schon ein Fortschritt, dass er nicht mehr Siennas Futter klaute, nicht mehr auf dem Couchtisch oder der Arbeitsplatte in der Küche stand - das Sofa war wirklich ein kleineres "Problem", das ich aber wirklich von Anfang an konsequent hätte im Keim ersticken müssen. Aber das ist ja oftmals leichter gesagt als getan ;)

Lasst Euch einfach Zeit, setz klare Regeln (ich würde bei dem nächsten eigenen Hund auch von Anfang an einigen anders machen) und lass den Hund ankommen, das kann einige Zeit dauern! :dafür:

Jedenfalls wünsche ich Euch ganz viel Spaß und freue mich auf Berichte! :dafür:

LG,
Kathi
Barb_Nord
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Re: Tipps von erfahrenen Pfegis

Beitrag von Barb_Nord »

Ich hatte nie 'nen Pflegi.
Aber vielleicht wäre es sinnvoll, vorsichtshalber Schuhe, Zahnpastatuben, Mehltüten und wichtige Papiere außer Reichweite des Kletterkünstlers zu verstauen?

Ich wünsche Dir viel Erfolg!!
Bettina

Re: Tipps von erfahrenen Pfegis

Beitrag von Bettina »

:lol: Franzi, lass dich bloß nicht verschrecken :lol:
Das Allerwichtigste (für uns neugierige Foris überhaupt :tülülüü:) ist, dass du heute abend FOTOS machst :lol: :dafür: :danke:
Mayron

Re: Tipps von erfahrenen Pfegis

Beitrag von Mayron »

:o der süße Maddox. Hab ich gar nicht mitbekommen :???:
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Beate
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Registriert: 01.08.2010 14:58
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Re: Tipps von erfahrenen Pfegis

Beitrag von Beate »

:winke: ...werde hier mit offenen Augen und Ohren sitzen und den Erstkontakt mitverfolgen!!! :jippy:
Werde auch bald zum ersten mal einen Pflegehund bekommen!

Was mich noch interessieren würde:
Wie gestaltet ihr den ersten Kontakt zwischen 1. Hund und Neuankömmling?

Liebe Grüsse
Beate
Liebe Grüsse von
Beate und Capaz
meena

Re: Tipps von erfahrenen Pfegis

Beitrag von meena »

Beate hat geschrieben:Wie gestaltet ihr den ersten Kontakt zwischen 1. Hund und Neuankömmling?
Ich hab es so gemacht, daß sie sich auf neutralem Boden kennenlernen.
Also 'Pflegi' ( :tülülüü: ) vom Flughafen abgeholt. Zuhause Hundchen rausgeholt, zusammen einmal um den Block zum pipimachen. Fertig. :D

Wobei Capaz ja mitunter etwas zickiger is als Meena. Da würde ich das auf jeden Fall auch so handhaben.
Kathi

Re: Tipps von erfahrenen Pfegis

Beitrag von Kathi »

:dafür: Britta stimme ich zu!

Sienna ist ja eine ziemliche Zicke an der Leine. Wir haben SAM vom Flughafen abgeholt, Sienna mit dem zweiten Wagen von zu Hause, sind hoch zur Hundwiese in Brühl gefahren und haben Sienna abgeleint (dann ist die Zickerei sehr selten und sehr gut dämpfbar, sollte es dazu kommen).

Bei uns mit Leine hätte es bei einer Runde um den Block problematischer werden können und in einem Auto auf engem Raum wollten wir die Hunde auch nicht direkt transportieren.
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