Ich fürchte, dass Solos Reanimationsversuche nicht auf fruchtbaren Boden gafallen sind. Am Wochenende hatte die Qualle an und für sich in Zandvoort kein gutes Los gezogen. Massensterben war angesagt !
Gut, dass die Quallen bereits tot waren und nicht mitbekommen haben, wie Hunde an ihnen nagten, sich in ihnen wälzten, sie entzürnt anbellten. Ganz zu schweigen von Kindern, die mit der Schaufel drauf rumgeklöppert haben.
Haben die Hunde das denn vertragen? Ich meine das Nagen an den Quallen...
Jule hat einmal eine verspeist (dachte wohl, alles was da so am Strand rumliegt kann man auch mampfen) und anschließend wie ein Reiher. Das war ihre letzte Qualle.
Euer Solo ist ein richtig süßer Knuffel! Der könnt mir auch gefallen. Passt auch voll in mein Zausel-Beuteschema....
Liebe Grüße
Anja
Liebe Grüße,
Anja, ihre Mädels und beiden Jungs Teddy & Danny unvergessen ♥
Ich muss gestehen, dass wir ihm den Spaß mit nagen und wälzen nicht gegönnt haben und ihn unsanft in seinem Tun unterbrochen haben.
Offensichtlich können wir dann aber froh sein. Das wäre ja super geworden, wenn der Hund ins Hotelzimmer gegöbelt hätte. Blaue Glibberqualle auf 80er-Jahre Musterteppich - herzallerliebst.
Anja hat geschrieben:Passt auch voll in mein Zausel-Beuteschema....
Kann ich gut nachvollziehen.......Wir stehen auch auf alles Fusselige. (Ach, Ernie! Ein paar Monate später hätte es wohl was geben können mit uns! Aber Gott sein Dank bist Du ja in Köln geblieben und wir können dich besuchen. ). Ich war ja zugegebenermaßen kurz vorm Umkippen.
Nach 2 Jahren Schreibabstinenz müssen wir doch mal wieder von uns hören lassen. Zumal Solo Soletti in diesem Jahr mal (endlich) wieder im Süden war (wobei ich niicht weiß, ob er das "endlich" unterschreiben würde . Solo ist ja eher ein "nordischer" Typ, was seine präferierten Außentemperaturen angeht).
Fazit: Die Kroaten sind tiefenentspannt, wenn es um Hunde geht und sowas wie Hundeverbotsschilder gibt es nahezu gar nicht (und wenn, dann wird man lediglich gebeten, den Hund anzuleinen) ! Kleines Echsengetier jagen macht genauso Spaß wie Mäuse jagen, nur das Meerwasser ist leider ungenießbar.
Hier ein paar Impressionen aus Rovinj:
Dateianhänge
Guckt Euch die Farben an!
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Manchmal ist es doch ein wenig warm gewesen!
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Hier raschelt es überall im Laub, aber leider laufen Echsen die Bäume hoch. So haben wir nicht gewettet!
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Die Kroaten denken auch wirklich an alles!
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Ein Appartment 2+1 hat so seine Vorteile.... auch wenn wir der Vermieterin versichtert haben, dass der Hund natürlich nicht auf die Betten geht :-)
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Lange ist es her, dass wir geschrieben haben und doof, dass ich leider nur Trauriges zu berichten habe... Solo-Max lebt, aber bevor ich am Ende von seinem Weg über die Regenbogenbrücke berichten muss, möchte ich lieber doch noch vorher etwas zu unserer Schmusebacke schreiben (vielleicht auch, weil ich langsam nicht mehr weiß, wohin mit meinen Gedanken).
Max hat Cauda Equina.
Vor zwei Jahren ist im Rahmen der Epilepsie Diagnostik auch ein Röntgenbild entstanden, welches eine beginnende Arthrose zeigte. Luminal, das Anti-Epileptikum, macht als eine gravierende Nebenwirkung eine Hinterhandschwäche. Beides Gründe, weswegen wir die Cauda Equina erst spät erkannt haben. Bereits letztes Jahr um diese Zeit rutschte ihm mal das rechte, mal das linke Hinterbein weg, wenn er auf glattem Boden stand und irgendwann wollte er auch nicht mehr ins Auto springen, aber wir haben das nicht kapiert.... Im Januar fing er an, komisch zu laufen und die Hinterpfoten zu schleifen. Erst da sind wir zum Arzt.
Max hat eine Wirbelanomalie, er hat nämlich 8 statt 7 Lendenwirbel. Zwischen dem 7. & 8. Lendenwirbel hat sich eine Spondylose gebildet, gleichzeitig senkt sich das Kreuzbein und quetscht die Nerven ab bzw sticht in den Wirbelkanal. Der Arzt wollte zunächst nicht operieren und riet zu Physiotherapie, welche wir seit Januar auch non-stop betreiben. Zwischen Januar und März baute Max aber so ab, dass die OP seine einzige Chance war. Aufgrund der Besonderheiten in seiner Lendenwirbelsäule sagte der Arzt sehr deutlich, dass die OP schon dann erfolgreich sei, wenn sie den weiteren Krankheitsverlauf aufhalten würde und dass diese Chance seines Erachtens bei unter 50% liege. Max wurde am 1. April operiert und die ersten 5 Wochen nach der OP waren toll. Er stand wieder breiter und sicherer, die Physio lief weiter, er durfte nur an der Leine laufen und nur immer 15 Minuten....dann ging plötzlich alles wieder schlechter. Keiner weiß warum. OP misslungen.
Max bekommt MSM, Vitamin B, Traumeel; zwei Mal die Woche geht er schwimmen, um die Muskulatur zu stärken (wer hat schon mal versucht, einen Podenco zum schwimmen zu bringen? - der arme Kerl), ein Mal die Woche kommt eine Osteopathin, die Physiotherapeutin macht Akupunktur.... aber all das mag verzögern, aufhalten tut es den Krankheitsverlauf nicht.
Seit 10 Tagen kann man das, was er auf der Wiese veranstaltet, nicht mehr wirklich laufen nennen. Er hatte wohl einen Schub und fällt nun dauernd um. Inzwischen helfen wir ihm mit einer Gehhilfe, aber der kleine Kerl ist noch so frisch im Kopf, so dass er dann sofort los rennen möchte. Auch nicht toll. Einzig positiv: schmerzhaft war bislang scheinbar gar nichts. Dennoch experimentieren wir jetzt mit Schmerzmitteln und Cortison, weil diese Mittel entzündungshemmend und damit abschwellend wirken könnten und dies dazu führen könnte, dass die Nerven nochmal besser leiten. Was kann jetzt noch kommen....der Rollwagen? Wir haben Kontakt aufgenommen zu einer Firma die diese herstellt. Max ist ja aber nach wie vor sehr ängstlich....eine metallene Klapperkiste am Hinterteil mag ihm draußen helfen, aber drinnen?
Wir stehen vor der schwersten Entscheidung überhaupt. Wie weit wollen wir gehen? Was ist noch vertretbar und lebenswert für Max und wann ist es nur noch Quälerei? Könnte man noch ein zweites Mal operieren (er weigert sich inzwischen eine Tierarztparxis zu betreten, stellt sich tot und muss rein und raus getragen werden)? Noch hat er sicherlich freudvolle Momente am Tag, wobei er sehr deutlich merkt, dass er nicht mehr kann.
Das ist der Stand hier zu Hause. Wir heulen viel und fallen, so wie jetzt, insbesondere in den Ferien in tiefe Löcher. Es ist das absolute Grauen zu sehen, dass er doch eigentlich so gerne rennen und spielen würde und nicht kann oder auch, mit Rollwagen, nicht dürfte.
Wir haben ganz tolle Hundetherapeuten um uns rum und es gibt mindestens drei Leute, die wirklich alles für ihn geben. Das ist total schön. Wie weit wir aber noch kommen werden, weiß ich nicht.
Max wird es uns, so versichern uns andere, sagen, wenn er nicht mehr will. Ich hoffe, das stimmt.