Im Ernst, das Problem gibt's ja häufiger. Bei LENNOX tippe ich mal ganz stark auf echte Verlustangst, weniger als nur Frust. Was das für den Therapieansatz bedeutet, da bin ich unsicher, aber Ansätze gibt es viele; Erfolgsgarantien leider wenige ... schau mal hier http://www.hunde-aus-mallorca.de/forum/ ... =37&t=1004
LENNOX
- Christiane
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Re: LENNOX
Ne Idee? Lass ihn einfach nicht alleine
Im Ernst, das Problem gibt's ja häufiger. Bei LENNOX tippe ich mal ganz stark auf echte Verlustangst, weniger als nur Frust. Was das für den Therapieansatz bedeutet, da bin ich unsicher, aber Ansätze gibt es viele; Erfolgsgarantien leider wenige ... schau mal hier http://www.hunde-aus-mallorca.de/forum/ ... =37&t=1004
Im Ernst, das Problem gibt's ja häufiger. Bei LENNOX tippe ich mal ganz stark auf echte Verlustangst, weniger als nur Frust. Was das für den Therapieansatz bedeutet, da bin ich unsicher, aber Ansätze gibt es viele; Erfolgsgarantien leider wenige ... schau mal hier http://www.hunde-aus-mallorca.de/forum/ ... =37&t=1004
Liebe Grüße aus Köln von Christiane und Podis.
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Re: LENNOX
Die typische trennungsbedingte Störung.
1. Den Hund mehr ignorieren. Vorallem im Haus.
Lennox ist für seine Verhältnisse ins Schlaraffenland gekommen, da heult man dann schon mal, wenn eine Ressource (Du) einfach so verschwindet = Verlust.
2. Erst einmal das Allein sein in Wohnung/Haus üben. Lennox in einem Zimmer, du im anderen und Tür zu. Erst ganz kurz, wenn Hund ruhig bleibt, sofort wieder rein und Belohnung. So ganz langsam steigern. Keine Belohnung bei Geheule.
3. Bewährt hat sich auch Kennel-Training. Manche Hunde halten das Allein sein besser aus und kommen zur Ruhe, wenn sie in einer Box/Kennel sind. Der Kennel muss aber aufkonditioniert werden. Er muss für Lenny der schönste Ort der Welt sein.
1. Den Hund mehr ignorieren. Vorallem im Haus.
Lennox ist für seine Verhältnisse ins Schlaraffenland gekommen, da heult man dann schon mal, wenn eine Ressource (Du) einfach so verschwindet = Verlust.
2. Erst einmal das Allein sein in Wohnung/Haus üben. Lennox in einem Zimmer, du im anderen und Tür zu. Erst ganz kurz, wenn Hund ruhig bleibt, sofort wieder rein und Belohnung. So ganz langsam steigern. Keine Belohnung bei Geheule.
3. Bewährt hat sich auch Kennel-Training. Manche Hunde halten das Allein sein besser aus und kommen zur Ruhe, wenn sie in einer Box/Kennel sind. Der Kennel muss aber aufkonditioniert werden. Er muss für Lenny der schönste Ort der Welt sein.
Hasta luego,
Dagmar + die Spanier
Der Podenco ist der Gott der Ausgelassenheit. (Frei nach Henry Ward Beecher)
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-
Ulla-Ruhrort
Re: LENNOX
Hallo Joschi,
auf diesem Weg habe ich meine Celia "Wibbelstitz - Madame routierende Kralle" erzogen. Zur Freude meiner Nachbarn habe ich viele Sodukos im Treppenhaus gelöst vor mir stehend ein Glas mit Bockwürstchen. Bei mir hat es geklappt, was in Ruhrort klappt, das klappt auch 15 km süd-östlich
auf diesem Weg habe ich meine Celia "Wibbelstitz - Madame routierende Kralle" erzogen. Zur Freude meiner Nachbarn habe ich viele Sodukos im Treppenhaus gelöst vor mir stehend ein Glas mit Bockwürstchen. Bei mir hat es geklappt, was in Ruhrort klappt, das klappt auch 15 km süd-östlich
- JoschiMuelheim
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Re: LENNOX
Wie geht das denn? Da werde ich mal googeln ...LaMancha hat geschrieben:Die typische trennungsbedingte Störung.
1. Den Hund mehr ignorieren. Vorallem im Haus.
Lennox ist für seine Verhältnisse ins Schlaraffenland gekommen, da heult man dann schon mal, wenn eine Ressource (Du) einfach so verschwindet = Verlust.
Das ist ja mein Problem! Er stößt mich immer wieder mit der Nase an, was ich wahrscheinlich viel zu oft schon mit Streicheln belohnt habe. Aber das ist doch auch so süüüüß, wie anhänglich er ist und er hat noch soooooviel Nachholbedarf. Vielleicht hätte ich ihn schon in den ersten zwei Tagen allein lassen sollen. Aber wer macht so was ????
Ich werde es machen - ihn mehr zu ignorieren. WOW, das wird für uns beide schwere Kost!
2. Erst einmal das Allein sein in Wohnung/Haus üben. Lennox in einem Zimmer, du im anderen und Tür zu. Erst ganz kurz, wenn Hund ruhig bleibt, sofort wieder rein und Belohnung. So ganz langsam steigern. Keine Belohnung bei Geheule.
Auch das wird schwierig. Heute ist er völlig panisch und jaulend durch die Wohnung gerannt, weil er nicht mitbekommen hatte, daß ich mal auf mein stilles Örtchen musste und mich suchte.
3. Bewährt hat sich auch Kennel-Training. Manche Hunde halten das Allein sein besser aus und kommen zur Ruhe, wenn sie in einer Box/Kennel sind. Der Kennel muss aber aufkonditioniert werden. Er muss für Lenny der schönste Ort der Welt sein.
Vielen Dank an alle von Euch für die Tipps, Tricks und Denkansätze. ICH WERDE ALLES 'MAL AUSPROBIEREN UND BERICHTEN!
Bis denne! Lenne. (& Joschi)
Lenny Lennox. Not Any Lennox.
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Übrigens: Der alte Fritz soll gesagt haben »Das einzige Leid, das dir Hunde antun, ist, dass sie sterben.« ... FRAGEN?
Lenny Lennox. Not Any Lennox.
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Übrigens: Der alte Fritz soll gesagt haben »Das einzige Leid, das dir Hunde antun, ist, dass sie sterben.« ... FRAGEN?
Re: LENNOX
Ja, Joschi, für uns Menschen ist ignorieren schwer.
Ignorieren heißt: NICHT anfassen, NICHT ansprechen, NICHT anschauen.
Macht er Theater, geht die Tür auf und du sagst nur SCHADE (kein Lecker), Tür geht wieder zu. Du musst immer die ruhigen Momente bestätigen.
Dabei kannst du seine ganze Tagesration Futter verbrauchen. Er soll ruhig für sein Futter arbeiten.
@ Kenneltraining
Du brauchst erst einmal einen Box oder ein Hundezelt. Box ist wohl besser bei der Größe von Lennox.
Es wird im ganzen Haus keinen anderen gemütlichen Schlafplatz außer der Box für ihn geben. Sofas etc. müssen gesperrt werden. Geht er trotzdem nicht rein und zeigt evtl. Angst, dann erst einmal Deckel runter. Ist dann wie ein Körbchen.
Alles Positive und Gute für Lennox geht in Zukunft von dieser Box aus. Dort gibt es Futter, dort werden Spiele begonnen, nur dort wird Hund gestreichelt.
Ziel ist, dass Lenny die Box möglichst schnell akzeptiert und sich freiwillig reinlegt.
Dann kommt der nächste Schritt: Boxentür zu. Auch das in kleinen Schritte.
In der Box mit geschlossener Tür verbringt er dann mal ein paar Fernsehabende.
Erst wenn das Routine geworden ist, beginnt das Training zum Allein sein in der Box.
Ignorieren heißt: NICHT anfassen, NICHT ansprechen, NICHT anschauen.
Lenny ist ja noch in der Eingewöhnungsphase, da ist schon mal Panik angesagt. Und er wusste nicht, wo du bist. Es gilt also wirklich in kleinsten Schritten anzufangen. Gleich heute noch. Er sieht, wie du durch die Tür gehst (irgendeine Tür in der Wohnung), du schließt die Tür (nicht ganz, nur anlehnen) und wenn er ruhig bleibt, geht die Tür sofort wieder auf und es gibt ein Lecker. Dann in kleinsten Schritten die Tür immer länger angelehnt lassen.uch das wird schwierig. Heute ist er völlig panisch und jaulend durch die Wohnung gerannt, weil er nicht mitbekommen hatte, daß ich mal auf mein stilles Örtchen musste und mich suchte.
Macht er Theater, geht die Tür auf und du sagst nur SCHADE (kein Lecker), Tür geht wieder zu. Du musst immer die ruhigen Momente bestätigen.
Dabei kannst du seine ganze Tagesration Futter verbrauchen. Er soll ruhig für sein Futter arbeiten.
@ Kenneltraining
Du brauchst erst einmal einen Box oder ein Hundezelt. Box ist wohl besser bei der Größe von Lennox.
Es wird im ganzen Haus keinen anderen gemütlichen Schlafplatz außer der Box für ihn geben. Sofas etc. müssen gesperrt werden. Geht er trotzdem nicht rein und zeigt evtl. Angst, dann erst einmal Deckel runter. Ist dann wie ein Körbchen.
Alles Positive und Gute für Lennox geht in Zukunft von dieser Box aus. Dort gibt es Futter, dort werden Spiele begonnen, nur dort wird Hund gestreichelt.
Ziel ist, dass Lenny die Box möglichst schnell akzeptiert und sich freiwillig reinlegt.
Dann kommt der nächste Schritt: Boxentür zu. Auch das in kleinen Schritte.
In der Box mit geschlossener Tür verbringt er dann mal ein paar Fernsehabende.
Erst wenn das Routine geworden ist, beginnt das Training zum Allein sein in der Box.
Hasta luego,
Dagmar + die Spanier
Der Podenco ist der Gott der Ausgelassenheit. (Frei nach Henry Ward Beecher)
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- JoschiMuelheim
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Re: LENNOX
@ Dagmar:
Du scheinst ja Erfahrung mit schwierigen Tölen (sorry an Alle, die diese Bezeichnung despektierlich finden) zu haben!
Das mit der Box-beschaffen-und-Deckel-drauf-oder-nicht finde ich nicht so prickelnd; (obwohl: das mit dem einzig gemütlichen Platz ist absolut logisch!), aber seit deinem Tipp spielen wir das Tür-zu-Tür-auf-Spielchen. Und das zeigt schon erste positive Ergebnisse! Super! Geiler Tipp!!!
Lenny wird in Zukunft glücklich akzeptieren und verstehen, daß ich mal für 'ne Stunde oder zwei weg bin, um neues Futter und Leckerchen für ihn zu besorgen ...
Danke für deinen Profi-Ratschlag. Von mir und natürlich auch von Lenny *wuff* *WUFF* *WUFF*
Du scheinst ja Erfahrung mit schwierigen Tölen (sorry an Alle, die diese Bezeichnung despektierlich finden) zu haben!
Das mit der Box-beschaffen-und-Deckel-drauf-oder-nicht finde ich nicht so prickelnd; (obwohl: das mit dem einzig gemütlichen Platz ist absolut logisch!), aber seit deinem Tipp spielen wir das Tür-zu-Tür-auf-Spielchen. Und das zeigt schon erste positive Ergebnisse! Super! Geiler Tipp!!!
Lenny wird in Zukunft glücklich akzeptieren und verstehen, daß ich mal für 'ne Stunde oder zwei weg bin, um neues Futter und Leckerchen für ihn zu besorgen ...
Danke für deinen Profi-Ratschlag. Von mir und natürlich auch von Lenny *wuff* *WUFF* *WUFF*
Bis denne! Lenne. (& Joschi)
Lenny Lennox. Not Any Lennox.
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Übrigens: Der alte Fritz soll gesagt haben »Das einzige Leid, das dir Hunde antun, ist, dass sie sterben.« ... FRAGEN?
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- JoschiMuelheim
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Re: LENNOX
p.s.: manchmal fällt einem das Offensichtlichste nicht auf.
Wenn es mit der Eingangstür nicht klappt, erst einmal mit den Zimmertüren anfangen.
Ich glaube, das war der Tipp überhaupt ... wir machen weiter ...
Wenn es mit der Eingangstür nicht klappt, erst einmal mit den Zimmertüren anfangen.
Ich glaube, das war der Tipp überhaupt ... wir machen weiter ...
Bis denne! Lenne. (& Joschi)
Lenny Lennox. Not Any Lennox.
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Übrigens: Der alte Fritz soll gesagt haben »Das einzige Leid, das dir Hunde antun, ist, dass sie sterben.« ... FRAGEN?
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-
meena
Re: LENNOX
Viel Spaß und Erfolg beim Türklappern!
P.S. Dagmar ist die Beste, die weiß immer Rat!!
Re: LENNOX
Jetzt bloß nicht euphorisch werden, Joschi.
Es ist noch ein weiter Weg, bis Lennox zwei Stunden ohne Terror allein zu Hause bleibt.
Wichtig ist auch, dass du ihn in der Trainingsphase nicht allein lässt, auch nicht kurz. Sonst wirft euch das wieder zurück, weil Lenne aus seiner Sicht dann eben mit Geheul Erfolg hatte und dich herbei geweint hat.
Es ist noch ein weiter Weg, bis Lennox zwei Stunden ohne Terror allein zu Hause bleibt.
Wichtig ist auch, dass du ihn in der Trainingsphase nicht allein lässt, auch nicht kurz. Sonst wirft euch das wieder zurück, weil Lenne aus seiner Sicht dann eben mit Geheul Erfolg hatte und dich herbei geweint hat.
Hasta luego,
Dagmar + die Spanier
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- JoschiMuelheim
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Re: LENNOX
THX,LaMancha hat geschrieben:Jetzt bloß nicht euphorisch werden, Joschi.![]()
Es ist noch ein weiter Weg, bis Lennox zwei Stunden ohne Terror allein zu Hause bleibt.
Wichtig ist auch, dass du ihn in der Trainingsphase nicht allein lässt, auch nicht kurz. Sonst wirft euch das wieder zurück, weil Lenne aus seiner Sicht dann eben mit Geheul Erfolg hatte und dich herbei geweint hat.
versuche alles zu beherzigen ... drück' mir die Daumen!
Bis denne! Lenne. (& Joschi)
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