Podenca PERUGA - eine Haselmaus taut auf!
Verfasst: 19.05.2016 02:44
Seit Sonntagnacht ist Haselmaus PERUGA unser Gast.
Die schüchterne Dame wurde vom Jäger abgegeben, als Caro und ich im Februar auf der Finca eingehütet hatten und durfte nach ihrer Kastration schon ein paar Tage mit Marcie und Shanti bei uns im Haus verbringen. Die Nacht vor meiner Abreise musste sie wieder draußen schlafen und ihr Heulen und Weinen brach mir das Herz. Bei uns angekommen, zeigte ich PERUGA das Haus und den Garten, sie löste sich und fraß eine Portion Trockenfutter. Und steuerte wie selbstverständlich das Sofa an, welches seit dem zu ihrem persönlichen Schlafplatz auserkoren wurde. Es kommt einem fast so vor, als hätte sie ihr ganzes Leben auf dieses Sofa gewartet
3 Nächte und zwei Tage schlief sie nahezu ohne Unterbrechung, verließ es nur widerwillig wenn es Futter gab oder um sich im Garten zu lösen.
Spaziergänge begleitet sie mit einem Gesichtsausdruck... nun ja... also auf dem Sofa wäre sie mit Sicherheit lieber geblieben
Am Mittwoch-Morgen rührte sich PERUGA dann zum ersten Mal von sich aus, schaute aus dem Fenster und man hat den Eindruck, dass sie sich erstmal ausschlafen musste und nun in ihr neues Leben startet. Noch immer ist das Sofa ihre Kommandozentrale, aber sie liegt dort nicht mehr mit dem Ausdruck der totalen Erschöpfung sondern mit einem leichten Schmunzeln im Gesicht.
Sie streckt und reckt sich immer wieder, seufzt, schmatzt, kuschelt sich genießend in die Kissen und schläft und schläft....
PERUGA geht sehr artig an der Leine, hat immer Angst, etwas verkehrt zu machen, wird aber mutiger in den Bereichen, die sie bereits kennt.
Enge Durchgänge, Türen etc sind ihr unheimlich und lassen sie zurückweichen, mit liebevoller Konsequenz bekommt man sie aber schnell davon überzeugt, dass dies gar keine schlimmen Dinge sind und so geht sie bereits recht anständig durch die Türen.
Als PERUGA zu uns ins Tierheim kam, hatte sie überall offene Stellen, geschundene Haut vom Schlafen auf dem harten Steinboden. Diese Wunden sind inzwischen verheilt, das Fell erobert sich immer mehr Bereiche zurück, PERUGA ist aber an vielen Stellen noch kahl und der Bauch noch immer nackig. Ich hoffe, dass sich das Fell auch dort den Weg zurück suchen wird.
Leider geriet PERUGA vor ihrer Abreise noch in einen Streit, weswegen sie auf der linken Wange eine Wunde hat. Die wird aber von Tag zu Tag besser und gehört hoffentlich bald der Vergangenheit an.
Heute vormittag habe ich ein paar Fotos mit der Kamera eingefangen, hier kommen sie:
Die schüchterne Dame wurde vom Jäger abgegeben, als Caro und ich im Februar auf der Finca eingehütet hatten und durfte nach ihrer Kastration schon ein paar Tage mit Marcie und Shanti bei uns im Haus verbringen. Die Nacht vor meiner Abreise musste sie wieder draußen schlafen und ihr Heulen und Weinen brach mir das Herz. Bei uns angekommen, zeigte ich PERUGA das Haus und den Garten, sie löste sich und fraß eine Portion Trockenfutter. Und steuerte wie selbstverständlich das Sofa an, welches seit dem zu ihrem persönlichen Schlafplatz auserkoren wurde. Es kommt einem fast so vor, als hätte sie ihr ganzes Leben auf dieses Sofa gewartet
Spaziergänge begleitet sie mit einem Gesichtsausdruck... nun ja... also auf dem Sofa wäre sie mit Sicherheit lieber geblieben
Am Mittwoch-Morgen rührte sich PERUGA dann zum ersten Mal von sich aus, schaute aus dem Fenster und man hat den Eindruck, dass sie sich erstmal ausschlafen musste und nun in ihr neues Leben startet. Noch immer ist das Sofa ihre Kommandozentrale, aber sie liegt dort nicht mehr mit dem Ausdruck der totalen Erschöpfung sondern mit einem leichten Schmunzeln im Gesicht.
Sie streckt und reckt sich immer wieder, seufzt, schmatzt, kuschelt sich genießend in die Kissen und schläft und schläft....
PERUGA geht sehr artig an der Leine, hat immer Angst, etwas verkehrt zu machen, wird aber mutiger in den Bereichen, die sie bereits kennt.
Enge Durchgänge, Türen etc sind ihr unheimlich und lassen sie zurückweichen, mit liebevoller Konsequenz bekommt man sie aber schnell davon überzeugt, dass dies gar keine schlimmen Dinge sind und so geht sie bereits recht anständig durch die Türen.
Als PERUGA zu uns ins Tierheim kam, hatte sie überall offene Stellen, geschundene Haut vom Schlafen auf dem harten Steinboden. Diese Wunden sind inzwischen verheilt, das Fell erobert sich immer mehr Bereiche zurück, PERUGA ist aber an vielen Stellen noch kahl und der Bauch noch immer nackig. Ich hoffe, dass sich das Fell auch dort den Weg zurück suchen wird.
Leider geriet PERUGA vor ihrer Abreise noch in einen Streit, weswegen sie auf der linken Wange eine Wunde hat. Die wird aber von Tag zu Tag besser und gehört hoffentlich bald der Vergangenheit an.
Heute vormittag habe ich ein paar Fotos mit der Kamera eingefangen, hier kommen sie: