Podenca Ibicenca Xispa
Verfasst: 17.10.2015 13:01
15.10.15:
Xispa ist am Donnerstagabend wohlbehalten in Hamburg gelandet, hat die Fahrt nach Hause gut überstanden, hat gleich noch eine (sehr ängstliche) Runde mit mir ums Haus gedreht, aber nicht das gewünschte Bächlein gemacht. Dafür hat sie freundlich einen Nachbarshund begrüßt und von Herrchen sogar ein Leckerli genommen. Sie ist die drei Stockwerke nach oben zur Wohnung ohne Probleme mitgelaufen und war fasziniert von dem gläsernen Treppenhaus
Oben hat sie – zu meinem großen Erstaunen – erst mal die Wohnung inspiziert. Kein Zimmer wurde ausgelassen. Besonderes Interesse hatte sie an der Badewanne und am Backofen
Im Schlafzimmer hat sie sogar ihre Vorderbeinchen aufs Fensterbrett gestellt und versucht rauszugucken. Nach der Inspektion hat sie sich vor die Eingangstür und meinen Vorratsschrank gelegt und war einfach nur fertig, ich glaube, das waren wir beide nach dem anstrengenden Tag.
Der 1. Tag:
In der Nacht war Xispa total ruhig, nur einmal hat sie geträumt. Morgens lag sie noch genauso zugedeckt da (meine Wohnung war während des Urlaubs etwas ausgekühlt) wie am Abend vorher, nur noch etwas entspannter. Sie mag offensichtlich die Wärme. Ansonsten war sie sehr ängstlich. Es ist schon traurig, das zu sehen, aber ich wusste ja, worauf ich mich einlasse. Meine war damals ähnlich. Xispa ist schon ein sehr scheues Rehlein. Ein bisschen am Kopf streicheln ist o.k. für sie, aber wenn ich vorsichtig ihr Beinchen berühre, dann zuckt und zittert das wie wild. Sie hat eine halbe Portion Frischfleisch gefressen, wollte aber nicht mit raus. Ich musste schon etwas energisch sein. Draußen ist sie schreckhaft und ängstlich, aber nicht panisch. Entweder bleibt sie neben mir stehen oder zieht in die Gegenrichtung, ansonsten läuft sie mit eingeklemmtem Schwanz brav bei Fuß. Sehr überrascht war ich, dass sie nach dem Spaziergang unbedingt in den Keller wollte, den fand sie interessant
Am Nachmittag haben wir Emmy dann abgeholt. Die Autofahrt war stressig für Xispa, sie hat sehr gehechelt. Ich glaube es ist nicht das Autofahren an sich, sondern, dass so viele andere Autos an allen Seiten an ihr vorbeifahren, dass macht sie konfus. Leider kann sie bei ihrer Größe gut in alle Richtungen rausgucken und zweimal hat sie versucht zu mir zu kommen. Trotz denkbar schlechter Umstände – Dauerregen und 5 Minuten Zeit im Innenhof, wo Emmy zur Pflege war - haben die beiden sich gleich freundlich begrüßt. Aber das war mir klar und auch ein Grund, warum ich Xispa mit nach Hamburg genommen habe. Auf der Rückfahrt lagen beide hinten in dem Unterteil der Flugbox und mit Emmy an der Seite (die sehr gerne Auto fährt) war Xispa ruhiger. Wir haben noch einen kleinen Spaziergang gemacht auch das lief mit beiden Hunden zusammen besser. Wieder zu Hause habe ich Xispa erfolgreich klarmachen können, dass sie sich einen sehr schlechten Liegeplatz ausgesucht hat und wir konnten uns darauf einigen, dass sie nun im Wohnzimmer neben der Couch liegt. Abends beim Spaziergang war sie schon entspannter und sie hat all ihre Bächlein bisher draußen gemacht. Sie kommt aber nicht mehr so gerne mit nach oben, da sie denkt, sie könnte sich doch auch gleich unten hinter eine der Türen legen
Da ich 24 Stunden nach Ankunft noch immer keine Lebensmittelt (für mich!) im Haus hatte, habe ich die beiden mit guten Gewissen kurzerhand für 25 Minuten alleine gelassen. Als ich wiederkam ging mir das Herz auf, beide lagen nahe beieinander – meine auf dem Sofa, Xispa davor – und gucken mich völlig entspannt und erwartungsvoll an
Sie mag übrigens gerne ein Stückchen Käse nehmen.
Der 2. Tag:
Schöner kann ein Tag nicht beginnen, Xispa hat mir eine große Freude gemacht. Als ich mir am Morgen die Jacke anzog und nach den Leinen griff, kam sie an die Tür und wollte mit. Sie ist diesmal weitgehend entspannt mitgelaufen. Wenn Fahrräder kommen oder andere Geräusche sind, ist es bei ihr gut, sich an die Seite zu stellen und sie in Ruhe gucken zu lassen, dann bleibt sie ruhig und zieht nicht in die Gegenrichtung. Die nächsten Überraschungen erfolgten gleich nach dem Spaziergang. Langsam kapiert sie, dass ihr Platz nicht hinter jeder Korridortür ist
sie schnüffelt kurz, kommt aber brav mit nach oben. Diesmal hat sie sich nicht gleich hingelegt, sondern nochmal die Wohnung erkundet, es könnte sich während ihrer Abwesenheit ja was verändert haben
Als nächstes habe ich beide Hunde gefüttert und was soll ich sagen? Die erste halbe Portion reines Rindfleisch hat Xispa mir gleich aus der Hand gefressen, die zweite halbe Portion war dann innerhalb von Sekunden auch aus dem Napf verschwunden. Auch einen kleinen Nachschlag Pansen hat sie noch mit Vergnügen genommen. Als ich dann in der Küche die Näpfe sauber gemacht habe, kam sie gucken 
Xispa ist am Donnerstagabend wohlbehalten in Hamburg gelandet, hat die Fahrt nach Hause gut überstanden, hat gleich noch eine (sehr ängstliche) Runde mit mir ums Haus gedreht, aber nicht das gewünschte Bächlein gemacht. Dafür hat sie freundlich einen Nachbarshund begrüßt und von Herrchen sogar ein Leckerli genommen. Sie ist die drei Stockwerke nach oben zur Wohnung ohne Probleme mitgelaufen und war fasziniert von dem gläsernen Treppenhaus
Der 1. Tag:
In der Nacht war Xispa total ruhig, nur einmal hat sie geträumt. Morgens lag sie noch genauso zugedeckt da (meine Wohnung war während des Urlaubs etwas ausgekühlt) wie am Abend vorher, nur noch etwas entspannter. Sie mag offensichtlich die Wärme. Ansonsten war sie sehr ängstlich. Es ist schon traurig, das zu sehen, aber ich wusste ja, worauf ich mich einlasse. Meine war damals ähnlich. Xispa ist schon ein sehr scheues Rehlein. Ein bisschen am Kopf streicheln ist o.k. für sie, aber wenn ich vorsichtig ihr Beinchen berühre, dann zuckt und zittert das wie wild. Sie hat eine halbe Portion Frischfleisch gefressen, wollte aber nicht mit raus. Ich musste schon etwas energisch sein. Draußen ist sie schreckhaft und ängstlich, aber nicht panisch. Entweder bleibt sie neben mir stehen oder zieht in die Gegenrichtung, ansonsten läuft sie mit eingeklemmtem Schwanz brav bei Fuß. Sehr überrascht war ich, dass sie nach dem Spaziergang unbedingt in den Keller wollte, den fand sie interessant
Der 2. Tag:
Schöner kann ein Tag nicht beginnen, Xispa hat mir eine große Freude gemacht. Als ich mir am Morgen die Jacke anzog und nach den Leinen griff, kam sie an die Tür und wollte mit. Sie ist diesmal weitgehend entspannt mitgelaufen. Wenn Fahrräder kommen oder andere Geräusche sind, ist es bei ihr gut, sich an die Seite zu stellen und sie in Ruhe gucken zu lassen, dann bleibt sie ruhig und zieht nicht in die Gegenrichtung. Die nächsten Überraschungen erfolgten gleich nach dem Spaziergang. Langsam kapiert sie, dass ihr Platz nicht hinter jeder Korridortür ist