Ja, Joschi, für uns Menschen ist ignorieren schwer.
Ignorieren heißt: NICHT anfassen, NICHT ansprechen, NICHT anschauen.
uch das wird schwierig. Heute ist er völlig panisch und jaulend durch die Wohnung gerannt, weil er nicht mitbekommen hatte, daß ich mal auf mein stilles Örtchen musste und mich suchte.
Lenny ist ja noch in der Eingewöhnungsphase, da ist schon mal Panik angesagt. Und er wusste nicht, wo du bist. Es gilt also wirklich in kleinsten Schritten anzufangen. Gleich heute noch. Er sieht, wie du durch die Tür gehst (irgendeine Tür in der Wohnung), du schließt die Tür (nicht ganz, nur anlehnen) und wenn er ruhig bleibt, geht die Tür sofort wieder auf und es gibt ein Lecker. Dann in kleinsten Schritten die Tür immer länger angelehnt lassen.
Macht er Theater, geht die Tür auf und du sagst nur SCHADE (kein Lecker), Tür geht wieder zu. Du musst immer die ruhigen Momente bestätigen.
Dabei kannst du seine ganze Tagesration Futter verbrauchen. Er soll ruhig für sein Futter arbeiten.
@ Kenneltraining
Du brauchst erst einmal einen Box oder ein Hundezelt. Box ist wohl besser bei der Größe von Lennox.
Es wird im ganzen Haus keinen anderen gemütlichen Schlafplatz außer der Box für ihn geben. Sofas etc. müssen gesperrt werden. Geht er trotzdem nicht rein und zeigt evtl. Angst, dann erst einmal Deckel runter. Ist dann wie ein Körbchen.
Alles Positive und Gute für Lennox geht in Zukunft von dieser Box aus. Dort gibt es Futter, dort werden Spiele begonnen, nur dort wird Hund gestreichelt.
Ziel ist, dass Lenny die Box möglichst schnell akzeptiert und sich freiwillig reinlegt.
Dann kommt der nächste Schritt: Boxentür zu. Auch das in kleinen Schritte.
In der Box mit geschlossener Tür verbringt er dann mal ein paar Fernsehabende.
Erst wenn das Routine geworden ist, beginnt das Training zum Allein sein in der Box.